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Wann sollten Eltern oder Lehrer an eine Dyskalkulie denken?
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Dyskalkulie (Rechenschwäche)

Die Ausgangssituation

Kennen Sie das Problem: Die Mathematikhausaufgaben stehen an und Ihr Kind will nicht so richtig rechnen. Es trödelt, zählt auch in der 3. und 4. Klasse noch an den Fingern ab oder braucht lange, um drei einfache Zahlen zu addieren. Ist die Aufgabe endlich fertig, ist sie auch noch falsch. Für Sie ist es unverständlich, wie Ihr Kind zu diesem Ergebnis kam.

Der Mathematiklehrer sagt, Ihr Kind passe in der Schule nicht auf und müsse unbedingt mehr üben, damit es den Anschluss nicht verpasst. Aber dieses Üben zu Hause wird Ihnen und Ihrem Kind immer mehr zur Qual. Sobald Mathematikaufgaben anstehen, wehrt sich Ihr Kind und wird vielleicht bockig. Sie versuchen aber "mit allen Mitteln" ihm das Rechnen beizubringen. Sie erklären die Aufgaben, merken aber, dass das Kind gar nicht zuhört. Sie werden ungeduldig, weil Sie nicht verstehen können, dass Ihr Kind den doch einleuchtenden Rechenweg nicht annimmt.

Der Druck durch Schule und Elternhaus wird immer stärker. Es entsteht Angst vor der Mathematik, die sich auch auf Klassenarbeiten überträgt. Schließlich nimmt sogar die Lust, zur Schule zu gehen, ab. Auch die Persönlichkeit kann darunter leiden. Es zeigen sich Verhaltensauffälligkeiten oder das Kind zieht sich aus Angst, etwas Falsches zu sagen, ganz zurück. Das Kind befindet sich in einem Teufelskreis, aus dem es allein kaum herauskommt.

Nicht nur in den Grundschulen, sondern auch in den Haupt- und Realschulen gibt es immer häufiger Schüler, die starke Probleme im Rechnen haben: sie brauchen lange, um drei Zahlen schriftlich zu addieren oder zu subtrahieren; bei der Aufgabe 6 * 8 müssen sie die 6er Reihe in Gedanken aufsagen, um zum Ergebnis 48 zu kommen; die Aufgabe 8 * 27 im Kopf auszurechnen, ist unmöglich. Liegt in solchen Fällen eine "Rechenschwäche" vor?

Was ist Dyskalkulie

Dyskalkulie (Rechenschwäche, Rechenstörung) ist eine ausgeprägte Lernstörung im Bereich Mathematik, die sich in mangelndem Zahlen- und Zahlraumverständnis und in weit unterdurchschnittlichen Rechenfähigkeiten zeigt. Besonders deutlich werden die Probleme, wenn gleichzeitig in anderen, nicht-mathematischen Fächern im Vergleich weit bessere Leistungen erbracht werden. Herkömmliche Formen des Übens und Nachhilfe führen meist nicht zur erwarteten Verbesserung. Der Anteil der Dyskalkulie-Kinder wird bei etwa 4% vermutet, ca. 10% aller Kinder sind rechenschwach und bedürfen besonderer Förderung.

Wann sollten Eltern oder Lehrer an eine Dyskalkulie denken?

Im Zusammenhang mit Mengen und Zahlen fällt auf:
Bereits im Vorschulalter können Probleme auftreten, Mengen einzuschätzen, zu vergleichen oder zu sortieren. Die Fähigkeiten zu zählen (aufwärts-, abwärts-, weiterzuzählen), Gegenstände abzuzählen oder Mengenbilder zu gesprochenen Zahlwörtern zuzuordnen, sind eingeschränkt. Erstes anschauliches Rechnen mit Gegenständen fällt schwer.
Später werden im Hunderter- und Tausender-Zahlenraum die Stellenwerte vertauscht oder verdreht. Das Rechnen mit Maßeinheiten (Geld, Uhrzeit, Gewichte, Längenmaße) bereitet große Schwierigkeiten.

Bezüglich der Rechenfertigkeiten fällt auf:
In den ersten Grundschuljahren fallen Dyskalkuliker nicht durch typische Rechenfehler auf. Sie machen die gleichen Fehler wie ihre Klassenkameraden, nur viel häufiger und länger. Sie kommen lange nicht ohne Zählhilfen aus (Finger, Stifte, Steine etc.), da sie zählend rechnen und dabei oft noch falsche Zählstrategien verfolgen.

Besondere Schwierigkeiten bereiten Zehner-Übergänge sowie der Wechsel zwischen den Rechenarten. Die Zerlegung von Zahlen, Platzhalter-Aufgaben oder Umkehr-Operationen werden nicht verstanden und willkürlich gelöst. Schwierig erscheint auch die Umsetzung gesprochener Rechenoperationen zu den Rechenzeichen (mehr, weniger, mal, weg, dazu usw.) oder deren zeichnerische Umsetzung.

Im Bereich der Text- und Sachaufgaben kommen oft zahlreiche unterschiedliche Fehlermöglichkeiten zusammen, die Kinder finden keinen Zugang zur Umsetzung des Textes in Rechenaufgaben.

Da sich mathematische Sachverhalte auch in naturwissenschaftlichen Fächern wiederfinden, treten auch in diesen Fächern zwangsläufig Probleme auf. Beispielsweise können das Verständnis von Tages-, Wochen- und Jahresverlauf, Thermometer, Himmelsrichtungen, Uhr, Stromkreis, geschichtlichen Ereignissen oder auch die Orientierung mit Hilfe von Karten und Tabellen bei einer vorliegenden Dyskalkulie größere Schwierigkeiten bereiten.

Beim Üben und Erledigen von Hausaufgaben zeigen sich darüber hinaus folgende Auffälligkeiten:
 
Das Kind

  • braucht ständig die Nähe eines Erwachsenen
  • erledigt seine Aufgaben selten selbstständig
  • weiß oft nicht, was es an Hausaufgaben (besonders in Mathematik) auf hat
  • holt sich nach jedem Rechenschritt eine Bestätigung vom Erwachsenen
  • benötigt zur Erledigung der Mathematikhausaufgaben unangemessen viel Zeit
  • rechnet versteckt mit den Fingern oder bedient sich anderer Hilfsmittel zum Abzählen
  • scheint beim Rechnen oft nicht bei der Sache zu sein
  • hat am nächsten Tag wieder vergessen, was es tags zuvor geübt hat und eigentlich auch konnte
  • kann seinen Rechenweg nicht erklären
  • weiß oft nicht, was in der Schule gemacht wurde.

Ursachen

Ein erster Überblick über mögliche Ursachen von Rechenschwäche zeigt folgende Störungen an:
Störung der räumlichen Beziehung, Störungen der visuellen Wahrnehmung, gestörte Richtungswahrnehmung, Störung des abstrakten/symbolischen Denkens, Störung des Gedächtnisses und der Leseleistung.
 
Weiträumiger gefasst rücken folgende Ursachen bzw. Ansätze in den Blickpunkt:

Neuropsychologische Ursachen

Untersuchungen ergaben, dass in unserem Gehirn drei unterschiedliche Funktionseinheiten oder Module für die Zahlenverarbeitung zuständig sind. Eine Einschränkung dieser Module macht sich demnach durch spezifische Probleme in den jeweiligen Funktionen bzw. bei deren Zusammenspiel bemerkbar.

Entwicklungspsychologische Ursachen

Wissen wird im Laufe unseres Lebens entwickelt, d.h. beim Lernen wird meist an bereits Erlerntes angeknüpft und ein Gesamtbild erweitert. Dieses Wissen kann sich auf Grundkategorien beziehen, in die Erlebtes eingeordnet wird, auf kulturelle Vereinbarungen (z.B. die Verwendung bestimmter Symbole und Zeichen), auf logisch-mathematische Strukturen (Abstraktionen, Beziehungen zwischen Objekten, logische Konzepte) oder Regelsysteme (Lösungsverfahren, Schreibweisen z.B.von Brüchen).
Beim eigentlichen Rechnen wird auf eine Vielzahl von entwickelten Kenntnissen zurückgegriffen, die integriert angewandt werden. Eine Störung in der persönlichen Lernentwicklung kann daher ebenfalls Ursache für eine Dyskalkulie sein.

Linguistischer Ansatz

Mathematik ist eine eigene Sprache, die erlernt werden muss. Eine Beeinträchtigung im Sprachverständnis kann sich durchaus auch im mathematischen Bereich auswirken. Das 'Übersetzen' von Symbol- bzw. Zahlbildern in Mengenbegriffe oder Rechenoperationen kann bei Sprachverständnisschwierigkeiten große Probleme bereiten.

Genetischer Ansatz

Erkenntnisse aus der Säuglingsforschung deuten darauf hin, dass die Fähigkeit zum Erwerb mathematischer Kompetenzen bereits angeboren sein muss.

Fehlerorientierter Ansatz

Werden falsche Lösungsstrategien verwendet und über einen längeren Zeitraum eingeübt, kann sich daraus eine Rechenstörung manifestieren. Mathematik ist ein in sich aufgebautes System, in dem größere Lücken dazu führen, dass das Fundament nicht mehr ausreicht, um das erlernte Wissen anzuwenden. Wichtig ist, dass man herausfindet, welcher Lerninhalt sicher und fehlerfrei beherrscht wird, um daran anknüpfen zu können.

Die Ursachen für eine Rechenstörung sind sehr komplex, daher muss genau analysiert werden, welche Probleme im Detail bestehen. Fördermaßnahmen müssen daraufhin für jedes Kind individuell zusammengestellt werden, denn jedes Kind bedarf einer anderen Hilfe.

Diagnostik

Anlass für eine Dyskalkulie-Diagnostik sind häufig zum einen die schlechten Schulnoten in Mathematik, die in mehr oder weniger krassem Gegensatz zum Notenbild in den übrigen Schulfächern stehen, und zum anderen Art und Häufigkeit der auftretenden Fehler beim Rechnen.

Um festzustellen, ob eine Dyskalkulie vorliegt, müssen zunächst einmal mögliche andere Ursachen einer Rechenschwäche überprüft und ausgeschlossen werden, so z.B. neurologische Erkrankungen oder körperliche Beeinträchtigungen, psychische Auffälligkeiten, das soziale Umfeld sowie das Lern- und Arbeitsverhalten des Kindes.

Im nächsten Schritt wird die Leistungsfähigkeit im Rechnen, der Sprache, Wahrnehmung, Konzentration und Motorik über standardisierte und informelle Testverfahren ermittelt und schulische Stellungnahmen bzw. Zeugnisse eingeholt. Hinzu kommt eine Überprüfung der allgemeinen Intelligenzentwicklung. Von Bedeutung sind auch in der Vergangenheit bereits eingeleitete Fördermaßnahmen sowie bisherige Diagnosen zu diesem Problembereich.

Bei der Diagnose ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit von Eltern, Kind, Schule und Fachleuten besonders wichtig. Unbedingt erforderlich sind Geduld und Verständnis, denn das Kind muss wissen, dass man seine Schwierigkeiten besser verstehen will.

Aufgrund der durch in vielen Fällen bereits länger andauernden Misserfolge leidet eine nicht zu unterschätzende Zahl von Betroffenen an psychosomatischen Störungen wie Kopf- und Bauchschmerzen, Erbrechen, Einnässen, Schlaflosigkeit oder Essstörungen. In diesen Fällen wird besonders dringend außerschulische Hilfe benötigt.

Therapie

Um einen hilfreichen Therapieplan zu erstellen, der auf die individuellen Förderbedürfnisse eines rechenschwachen Kindes abgestimmt ist, bedarf es einer genauen Analyse der Schwierigkeiten. Begleitsymptome aufgrund der psychischen Belastung, wie Depressionen, Einnässen, Kopf- oder Bauchschmerzen, Lernverweigerung, Schulangst oder Versagensängste, sollten parallel dazu mit psychologischen und verhaltenstherapeutischen Maßnahmen behandelt werden.

In jedem Fall ist es ratsam, professionelle Hilfe durch speziell ausgebildete Fachleute in Anspruch zu nehmen. Quälendes Üben zu Hause ohne sinnvolles Konzept und der Druck, besser werden zu müssen, können die Lage des Kindes nur verschlimmern.

Aufgabe der Familie ist es, dem Kind Rückhalt zu geben, es trotz schlechter Leistungen so anzunehmen wie es ist. Es ist wichtig, es wieder zu motivieren und ihm die Angst vor Mathematik oder Prüfungssituationen zu nehmen, damit es sich positiv entwickeln kann.

Schulische Förderung können Lehrkräfte anbieten, die über die Thematik und die Schwierigkeiten von Kindern mit Dyskalkulie informiert sind. Über Hausaufgabenabsprachen, Differenzierung, besonderes didaktisches Material oder Förderkurse können sie diese Kinder unterstützen sowie Eltern gezielte Tipps für das häusliche Üben geben.

Besteht die Möglichkeit schulischer Förderung nicht oder scheint diese Art der Förderung nicht geeignet, sollten sich Eltern nicht scheuen, so früh als möglich außerschulische Hilfe in Form einer Lerntherapie in Anspruch zu nehmen. Nachhilfe ist keine Form der Förderung für rechenschwache Kinder!

Grobziele einer Förderung betreffen die Rechenfertigkeiten, individuelle Rechenlernmethoden (wie lernt das Kind am besten?) und das Vermitteln von Rechenstrategien. Auch die differenzierten Teilleistungen, die Schulung von Konzentrationsfähigkeit und Gedächtnisleistungen sollten unbedingt in eine optimale Förderung einbezogen werden. Große Bedeutung kommt einer bestmöglichen Gestaltung der Lernsituation selbst zu. Daher gehören eine Anleitung für die Hausaufgabensituationen und den Umgang mit einem rechenschwachen Kind und seinen Problemen innerhalb der Familie mit ins Programm.

Schnelle Erfolgserlebnisse dürfen nicht erwartet werden, denn oft haben sich die Probleme über längere Zeit aufgebaut. Das Kind sollte stets da abgeholt werden, wo es in seinem Lernstand steht. Das kann bei einem Drittklässler durchaus auch das Rechnen im 10er-Raum bedeuten.

Tipps für Eltern

Eltern können ihrem rechenschwachen Kind nur helfen, wenn sie sein Problem in seiner Tragweite verstehen und akzeptieren.
Nicht alle Eltern sind als (Co-)Therapeuten geeignet, das müssen sie auch nicht. In diesem Fall ist es wirklich besser, die Rechenförderung an Außenstehende abzugeben und dem Kind innerhalb der Familie den Rücken zu stärken, indem es einfach angenommen und geliebt wird, so wie es ist.

Zunächst einmal ist es wichtig, dass man dem Kind die Dyskalkulie erklärt und ihm somit das Gefühl des Versagens nimmt. Die Überforderungs-Versagens-Spirale darf zu Hause nicht fortgesetzt werden.

Stellen Sie keine kurzfristigen Erfolge in Aussicht, sondern bereiten Sie Ihr Kind darauf vor, dass seine Bemühungen langfristig angelegt sein müssen.

Lernen Sie spielerisch mit Ihrem Kind, es gibt neben den bekannten Gesellschaftsspielen, bei denen gerechnet werden muss (z.B. Würfelspiele, Kartenspiele, Punktesammelspiele), eine Reihe geeigneter und empfehlenswerter Rechenspiele speziell für rechenschwache Kinder.

Loben Sie Erfolge, fokussieren Sie nicht die Misserfolge. Wecken Sie die Lernmotivation Ihres Kindes und erkennen Sie Fleiß und Mühe an, auch wenn sie nicht zum Erfolg führen!

Ihr Kind braucht Selbstvertrauen! Finden Sie gemeinsam seine Stärken heraus und geeignete Lernstrategien, die zu ihm passen. Helfen Sie Ihrem Kind, strukturiert zu arbeiten und zu lernen!

Lernen Sie mit Ihrem Kind in überschaubaren Stoff- und Zeiteinheiten und helfen Sie ihm, sich selbst besser beim Lernen zu organisieren. Überforderung frustriert und schadet langfristig der Lernmotivation.

Überprüfen Sie, ob das Kind die jeweilige Aufgabenstellung verstanden hat!

Nutzen Sie beim Lernen alle Sinneskanäle: Sehen, Hören, Sprechen, Schreiben. Z.B. lautes Mitsprechen von Geschriebenem, Visualisierung von Zahlen durch Mengen-Bilder, Mitschreiben von Gehörtem, Nachsprechen von Gehörtem usw.

Verwenden Sie Zahlen- und Mengenbilder, um Vergleiche und Rechenoperationen anschaulich zu machen.

Legen Sie 'Formelsammlungen' für Rechenregeln und Merksätze sowie Musterrechnungen an.

Erkundigen Sie sich nach didaktischem Material das Sie auch zu Hause einsetzen können.

Trainieren Sie regelmäßig die mathematischen Grundsystematiken, den Aufbau der Zahlen und die räumliche Erfassung von Zahlen (Nachbarn, Schätzen, Größer- / Kleiner-Relationen).

Stellen Sie Textaufgaben zusammen mit Ihrem Kind anschaulich dar, lassen Sie den Inhalt mit eigenen Worten wiederholen und feststellen, wonach gefragt wird.

Trainieren Sie regelmäßig das Einmaleins.

Halten Sie den Dialog mit der Schule und sorgen Sie dafür, dass Ihrem Kind Verständnis entgegengebracht wird und fordern Sie Hilfen ein, die Ihrem Kind die Lernsituation erleichtern! Es gibt hierzu eine Reihe von einfach durchsetzbaren Maßnahmen:

  • Das Kind sollte möglichst vorne sitzen, am besten frontal zur Tafel, damit es so wenig wie möglich abgelenkt wird, genau wahrnehmen kann und seine Situation besser von der Lehrkraft beobachtet werden kann.
     
  • Es sollte nur freiwillig vorrechnen oder an die Tafel gehen müssen. Solche Situationen sind für rechenschwache Kinder sehr belastend, sie fühlen sich leicht vorgeführt.
     
  • Für die Hausaufgaben können Sonderregelungen vereinbart werden: nur nützliche, erfüllbare Aufgaben helfen weiter. Sinnvoll ist ein Zeitlimit, unabhängig davon, ob die Hausaufgaben fertig sind.
     
  • Der individuelle Lernfortschritt sollte gelobt werden, auch wenn es sich dabei um kleine Erfolge handelt.
     
  • Klassenarbeiten sollten mit übersichtlichen Arbeitsblättern durchgeführt werden, die Platz für Nebenrechnungen und mögliche Zeichnungen vorsehen. Die Korrekturen sollten dezent sein (kein 'rotes Blatt'), die Bemerkungen anerkennend und ermutigend.
     
  • Ein Nachteilsausgleich kann auch sein, dem Kind mehr Zeit für einen Test zu geben (z.B. die Pause noch dazu).

Gute Schulnoten sind nicht so wichtig wie das seelische Gleichgewicht eines Kindes.

Wichtig für das Kind ist an erster Stelle die Unterstützung durch ein liebe- und verständnisvolles Elternhaus, damit es sich wie alle anderen Kinder in seiner Persönlichkeit gut entwickeln kann.

Für Eltern ist es daher wichtig, sich darauf zu konzentrieren, die Stärken ihres Kindes zu fördern und ihm Hilfestellung zu geben, mit seiner Dyskalkulie selbstbewusst umzugehen.

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